Samstag, 24. November 2018

Hurra, der Spatenpauli ist wieder da


Nach annähernd viereinhalb Jahren  möchte ich ab sofort meinen Blog weiterführen. Die lange Pause hat verschiedene Gründe, denn in dieser Zeit ist eine Menge passiert.
Wichtigste Neuigkeit, wir sind umgezogen, das bisherige Zuhause wurde gegen ein überschaubares, kleineres  getauscht. Aber... in diesem neuen Haus war so viel Arbeit versteckt, wie wir es uns nicht vorstellen konnten. Die ist noch lange nicht beendet. Im Haus wurde fast alles neu gemacht, angefangen beim Zuschnitt der Zimmer bis zur kompletten Elektrik, der Garten ist noch lange nicht fertig. Also bleibt auch in der nächsten Zeit viel zu tun.
Aber wir wohnen jetzt in der Gegend, wo wir schon immer gerne wohnen wollten, im Oderbruch.
So, das soll jetzt für den Anfang reichen. Bis bald, versprochen.  

Sonntag, 20. Juli 2014

Bei dem Wetter

haben wir alle unsere Aktivitäten, soweit es geht, zurückgefahren. Die Hitze ist gar so unangenehm. Und heute Vormittag um zehn Uhr sind im absoluten Schatten, an der kühlsten Stelle des Hauses schon 28 Grad.
Also sitze ich im doch noch erträglichen Zimmer und denke über die Dinge des Lebens und des Gartens nach. Der Wollfrosch hats besser, Stricken geht immer.
Der Garten macht jetzt richtig Spass, abgesehen davon, dass man nur in den frühen Morgenstunden etwas machen kann. Alles wächst und gedeiht, die Buschbohnen wachsen uns über den Kopf. Und selbst die Gurken im Freiland tragen erstmalig nach vielen vergeblichen Versuchen der vergangenen Jahre. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich ungehindert in den Bohnen ausbreiten konnten. Egal, jedenfalls haben wir richtig schöne Freilandgurken, von denen wir heute Abend die ersten zu Gurkensalat verarbeiten werden.


Beim Obst tragen unsere beiden Augustäpfel so große Früchte, dass teilweise Äste gestützt werden müssen, weil sie sonst abbrechen. Bei diesen kleinen Bäumchen sind es zwar nicht viele, aber dafür sehr schöne und große. 

Das ist der französische Augustapfel

Der allseits bekannte und beliebte Klarapfel
Trotzdem bleiben ein paar Baustellen, mit denen ich nicht so zufrieden bin.Vor allem im Gewächshaus habe ich einige Fehler wiederholt, die eigentlich bekannt sind. Da behindern jetzt die Tomaten sich gegenseitig, weil es zu viele sind und die auch noch bis an die Decke wuchern. Also werde ich morgen einen radikalen Rückschnitt machen.


Auch mit der Randgestaltung zu unserem seltsamen Nachbarn bin ich noch nicht weiter gekommen. Es fehlen noch gut sechs bis sieben Meter, bis ein meterbreiter Streifen am Zaun unkrautfrei ist. Aber in der Hitze... siehe oben.
Wenn es dann soweit ist, kommen dort im nächsten Jahr die wunderschönen Mariendisteln hin, zwei Meter hoch und mit riesigen Dornen! Nachbar Bernd hat diese Leute nämlich auch im Verdacht, dass sie sich auch bei ihm bei Abwesenheit auf das Grundstück stehlen, fotografieren und so. Seltsame Leute.

Das andere Thema, das mich in dieser Woche beschäftigt, ist ein Artikel in unserer Fernsehzeitung über Lebensmittelimporte aus China.
Demnach finden in Deutschland eigentlich überhaupt keine Kontrollen statt. Die Begründung dafür lautet, dass eine durchgängige Kontrolle viel zu kostspielig wäre. Toll, dann essen wir eben das mit Gott weiß was belastete Gemüse, Obst und sonstige Lebensmittel. Die Krankenhauskosten kommen ja aus einem anderen Topf, siehe die verdorbenen Erdbeeren beim Schulessen Anfang des Jahres. Da sind andere Länder schon seit Jahren weiter mit Importverboten oder -beschränkungen für bestimmte Waren, bei denen Gesundheitsrisiken bekannt sind.
Und was für mich völlig neu war, ist, dass die meisten Brötchenrohlinge, die es in Deutschland gibt, seien es die Supermarktbrötchen oder die in der Tiefkühltruhe, aus China kommen. Wegen des super Preis-Leistungs-Verhältnisses. Und das beste an der ganzen Geschichte: Kein Chinese würde auf die Idee kommen, sowas zu essen. Die haben ihre anderen, eigenen Erzeuger. Da sollte man wirklich zum Selbstversorger werden.
So, genug gemeckert. Man kann ja,wenn  man es weiß, um einige dieser Dinge durchaus einen Bogen machen. Aber es ist schon erstaunlich, wie kritiklos vieles hingenommen wird. Und da will ich mich gar nicht ausnehmen. Ich habe auch erst letztens unbemerkt ganz normale Speisezwiebeln aus Neuseeland gekauft.
Also Augen auf beim nächsten Einkauf meint

der Spatenpauli

Mittwoch, 9. Juli 2014

Eigentlich...


wollte ich mich ja bessern,aber so ist das mit guten Vorsätzen. Irgendeinen wichtigen Grund gibt es immer, sich nicht daran zu halten.
Aber jetzt.
Zuerst mal der Garten.
Da sind wir schon in der Erntephase. Die erste Sorte Kohlrabi ist alle, leider die Grünen, denn (merke für die Zukunft) die sind wesentlich zarter als die Blauen.
Und unsere Frühkartoffeln sind auch soweit, dass der tägliche Bedarf aus dem Garten kommt. Da ist der Unterschied zu Gekauften besonders groß, nicht nur im Preis, sondern vor allem im Geschmack. Hier war die Erkenntnis der Saison die, dass es den Aufwand, einige Kartoffeln im Gewächshaus vorzuziehen, nicht lohnt. Die habe ich genau eine Woche vor den ersten aus dem normalen Kartoffelbeet geerntet und die Ausbeute war alles andere als gut ( 1,2 kg). Das kann ich also unter der Rubrik Erfahrung abhaken. Der Aufwand lohnt wirklich nicht. Das ist was für Balkongärtner.

Beim Obst sieht es sehr freundlich aus. Die Erdbeeren sind bis auf wenige Nachzügler geerntet. Gleiches gilt für die Johannis- und die Stachelbeeren. Bei den ersteren waren es knapp ein Kilo (die hat alle der Wollfrosch gegessen, so roh mag ich die nicht), bei den Stachelbeeren waren es gut zwei Kilo, die alle zu Marmelade verarbeitet wurden. Die Kostprobe hat sehr gut geschmeckt und die Farbe ist auch sehr interessant, wenn man bedenkt, dass die meisten Beeren recht grün waren.


Bei den Himbeeren erntet mein lieber Wollfrosch täglich die Reifen ab. So war es bei der Anlage auch gedacht, denn sie ist ein großer Himbeerfan und ich nicht.
Vieles ist in den nächsten Tagen und Wochen im Werden und wir warten darauf mit viel Spannung. Die Liste ist lang und und ich werde, versprochen, über alles berichten und ausführlich auswerten, was top und was flop ist.

Ja und dann, dann war ich gestern zum ersten Mal in diesem Jahr mal angeln. So richtig mit viel Zeit und passendem Wetter. Und allen Witzeleien zum Trotz habe ich sogar was gefangen. Wie schon mal früher gesagt, ich bin kein Trophäenangler, der die Fische fängt und fotografiert und dann wieder laufen lässt. Das halte ich für ziemlich abartig. Ne, ich bin bekennender Kochtopfangler. Und gestern war das Glück mir hold, denn neben einigen Barschen (die werden filetiert) habe ich eine ziemlich große Schleie gefangen. Die liegt jetzt auch küchenfertig im Tiefkühlschrank und wartet auf eine angemessene Verarbeitung. Das wird dann ein recht großes Essen für uns beide, denn sie wiegt gut und gerne ein Kilo.


So, nun genug Selbstlob; das reicht für eine ganze Weile. Neue Gartenerlebnisse oder -erkenntnisse berichte ich demnächst. Versprochen, meint

der Spatenpauli

Donnerstag, 5. Juni 2014

Heute

ziehen wir eine Zwischenbilanz. Schließlich ist das Jahr ja schon fast halb rum, Weihnachten steht – fast - vor der Tür und der Garten zeigt schon recht deutlich, was Top und was Flop ist. Dabei muss ich ganz ehrlich unterscheiden, ob die Voraussetzungen fehlen, ob es Wissenslücken waren oder sind oder ob die Erwartungen einfach zu hoch waren.
Top war auf jeden Fall die Erweiterung des Gewächshauses und auch fast alle Anpflanzungen darin. Besonders die Tomatenpflanzen entwickeln sich prächtig . Gleiches gilt für Kohlrabi und Blumenkohl. Seltsamerweise haben sich im vergangenen Jahr Tomaten selbständig ausgesät, die ich in diesem Jahr gar nicht mehr haben wollte, da sie so ein fast paprika-ähnliches trockenes Innenleben entwickeln. Aber mal sehen, vielleicht ist es in diesem Jahr anders.
Was nicht so richtig funktioniert hat, sind meine vorgezogenen Kartoffeln. Nach einem Superstart hinken sie jetzt den Freilandkartoffeln sogar hinterher.
Und unsere Gwächshauserdbeeren, die wir schon ernten konnten, schmecken nicht besser als die „köstlichen“ aus Spanien im März.


Was wie immer eine Superernte verspricht, sind die diversen Kartoffeln und Bohnen im Freiland.

Ganz großartig entwickelt sich unser grünes Wohnzimmer mit dem neuen Rasen und der
Kletterrose. Gerade bei der hatten wir so unsere Sorgen, denn bei Einpflanzen im vergangenen Herbst konnten wir selbst bei größtem Optimismus kaum Wurzeln entdecken. Und jetzt ist das eine wunderschöne kräftige Pflanze mit vielen Blüten und noch mehr Knospen.

Nun noch zwei Flops. Erstens die Erdnüsse. Aus 20 Kernen ist eine Pflanze hervorgegangen, die auch noch recht mickerig ist. Das war wohl nix.
Und zweitens unser lieber Nachbar, der es offensichtlich fertiggebracht hat, irgendwelche Herbicide durch den Zaun zu spritzen und damit stellenweise einen meterbreiten Streifen zu entgrünen.


Wohlgemerkt nicht auf seiner Seite, nur bei uns. Leider habe ich ihn, seit ich wieder zuhause bin, mir noch nicht greifen und zur Rede stellen können. Aber das klappt schon noch.
Sowas muss ja nun wirklich nicht sein, meint

der Spatenpauli

Montag, 2. Juni 2014

Lang ist es her

dass von mir ein Lebenszeichen kam. Aber jetzt!
Das ganze hatte leider gesundheitliche, besser krankheitliche, Gründe. Aber, und in diesem Falle Gott sei Dank, gibt es auch in der heutigen Zeit noch Ärzte und Krankenhäuser, bei denen das Wohlergehen und die Gesundheit ihrer Patienten über Gewinnoptimierung geht.
Ich will und brauche hier auf dem Blog weder Mitleidsbekundungen noch eine gesundheitspolitische Grundsatzdiskussion, aber über die ganze Geschichte möchte ich doch ein paar Worte verlieren.
Los ging das ganze Dilemma im März. Ich bekam hohes Fieber, starken Husten und da das, wie es sich gehört, am Wochenende losging, musste ich in die Notfallaufnahme des hiesigen kommunalen Krankenhauses. Dort dreieinhalb Stunden Wartezeit, aber gut, in so einem Zustand ist man ja lammfromm. Dem Arzt, dem ich dann unter die Finger kam, fiel als erstes sehr negativ auf, dass ich mein Unterhemd links herum anhabe. Was ich erst für einen Witz hielt, der meinte es ernst. Dann hatte ich eine anregende Diskussion über die Stelle der Blutentnahme. An der Stelle, nach dessen Statement,"ich nehme da Blut, wo ich meine", wollte ich gehen. Das hat jedoch eine Schwester mitbekommen, die dann die weitere Aufnahme mit mir gemacht hat. Ergebnis der ganzen Untersuchung war, dass ich eine Lungenentzündung hatte. Und schon nach zwei weiteren Stunden hatte ich ein Bett auf einer Station.
Dort hing man mich wegen des hohen Fiebers an einen Tropf nach dem anderen, drei Tage lang und mit strengster Diät. Und am fünften Tag war ich fieberfrei, hustete zwar noch recht heftig, wurde aber entlassen. Ich war froh, dass ich da rauskam. Was man dort angerichtet hatte, trat kurz danach zutage. Bei der Aufnahme hatte ich angesagt und aufgeschrieben, dass ich mit Gichtproblemen zu tun habe, die von den Nieren herrühren. Die tagelangen Infusionen in Kombination mit Gewichtsabnahme haben nämlich einen dauerhaften Gichtanfall von ca. acht Wochen hervorgerufen, immer abwechselnd rechtes Bein, linkes Bein, mit allem was dazugehört. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so viele Schmerzmittel genommen, wie in der Zeit. An eine vernünftige Bewegung war überhaupt nicht zu denken, und ich glaube, ich war auch recht unleidlich in dieser Zeit. Aber mein lieber Wollfrosch hat das alles toleriert, denke ich jedenfalls.
Irgendwann, so Mitte Mai, ging dann gar nichts mehr. Beim Vorführen der unförmigen Füße bei meiner Hausärztin bekam die einen Heidenschreck und ich eine Einweisung in eine Rheumaklinik in Treuenbrietzen. Und hier hat man mich innerhalb von knapp zwei Wochen wieder auf die Beine gestellt, im wahrsten Sinne des Wortes. Die haben sich gekümmert, medizinisch betreut (was durchaus nicht immer lustig war), physiotherapeutisch bearbeitet, die Schwestern haben sich ein Bein ausgerissen und mich so eingestellt, dass aus einem hinkenden Krüppel wieder ein normal gehender Mensch wurde. Als mich mein lieber Wollfrosch am Sonnabend abholen konnte, hat sie richtig gestaunt, wie es mir geht.
Und auch im Nachhinein muss ich sagen, mit welcher Akribie die Ärzte dort den Bericht an meine Hausärztin verfasst haben, das zeugt von einer ganz andern Einstellung zum Beruf, als das, was ich eingangs geschildert habe.

Und als wir zurückgekommen sind, sind mir fast die Augen rausgefallen, wie sich der Garten verändert hat. Mein Wollfrosch hat sich selbst übertroffen und vor allem selbst überwunden. Alles ist gewachsen und die Schnecken hatten keine Chance, auch nur irgendwas zu fressen.

So konnten wir also gestern ganz entspannt den 26. Jahrestag unseres ersten Dates am ersten Juni 1988 begehen und an die Oder fahren.

Vom Garten hänge ich noch ein paar Bilder ran. Die Beschreibungen können noch etwas warten, meint

der Spatenpauli 

Freitag, 9. Mai 2014

Lange nichts geschrieben,

aber das habe ich schon früher bemerkt. Nach der ersten Frühlingseuphorie setzte doch ein Gewöhnungsprozess ein und es scheint nichts Bemerkenswertes zu geben. Außerdem war ich mit meinem Zipperlein ziemlich geplagt und bin es im Grunde immer noch. Aber das ist hier nicht das Thema.
Seit dem letzten Post hat sich tatsächlich eine Menge getan und unser großer kahler Garten hat sich in eine "grüne Hölle“ verwandelt. Sage noch einer, Hölle kann nicht schön sein;-)


Den Frost der vorigen Woche haben auch alle gut überstanden, nur einige der Terassen-Sommergäste waren etwas sauer und haben die Köpfe, nee die Blätter, hängen lassen.

Die letzten Tomatenpflanzen, die ich vor der Assel-Invasion gerettet habe, sind nun ins große Gewächshaus umgezogen und zeigen erste Anwachszeichen.
Gemeinsam mit Kohlrabi- und Blumenkohlpflanzen bevölkern sie jetzt das ganze Häuschen. Und oben unterm Dach an der wärmsten Stelle stehen zwei Töpfe mit Samen von Wassermelonen. Mal sehen, ob es was wird.



Im Hochbeet bin ich immer noch auf dem Kreuzzug gegen die Asseln. Im Baumarkt (der, wo man im Stadion ein Haus bauen darf) haben sie mir Dosen mit einem Fraßköder empfohlen. Klappt auch prima, nur dass man jeden Tag die Dose ausschütteln muss, um die Opfer zu entfernen. Inzwischen entwickeln sich alle Restpflanzen ungestört.
Unsere Kartoffeln wachsen dank der genialen Witterung (relativ warm und viel Regen) prächtig und müssen wohl spätestens nächste Woche angehäufelt werden.


Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die so „geniale“ Witterung sorgt natürlich auch für ein prächtiges Wachstum des Rasens und, noch unangenehmer, des Unkrautes im Garten.

Auch die Vögel profitieren vom warmen Wetter. Unsere Nistkästen sind voll belegt und die Sperlinge im Dachkasten sind schon bei der zweiten Brut. Wenn man zuguckt, was die an Insekten zum Füttern fangen, da ist das bisschen Winterfutter gut investiert.

So genug der Gartenhymnen.
Sollte ich in der nächsten Zeit wieder etwas besser drauf sein, melde ich mich bestimmt auch wieder öfter und dann vielleicht auch mal mit irgendwelchen Angelerfolgen meint

der Spatenpauli

Sonntag, 27. April 2014

Das war wohl nix....

damit meine ich den Osterspaziergang durch unseren Garten. Da waren andere Mächte stärker
als ich, vor allem meine gut platzierten Wehwehchen, die mich so wunderbar ausbremsen können. Und an zweiter Stelle unsere Internetverbindung, die sowohl Wollfrosch als auch mich stunden- oder auch tageweise abkoppeln kann. Das Problem ist auch noch nicht behoben, so dass ich nur hoffen kann, mit Wollfroschs Hilfe mal wieder ein Lebenszeichen in die Welt zu bringen.
Die erste und erfreulichste Nachricht ist, dass der Garten dem verrückten Wetter getrotzt hat. Und das mit erstaunlich wenigen Schäden. Hier war nämlich vor einigen Tagen noch einmal ein Gewitter, das dem ersten schon im Blog beschriebenen die Krone aufgesetzt hat. Sintflutartiger Regen, Hagel und Sturmböen haben uns mitten im dicksten Unwetter aus dem Haus getrieben, um einen Graben zu schippen, damit das von der Straße kommende Wasser uns nicht den Keller flutet.
Einen Tag vorher haben wir die Zier- und Flaschenkürbisse sowie die Mariendisteln ausgepflanzt. Die waren allesamt am nächsten Tag nur noch Gründünger. Der zweite Versuch folgt aber.

Wollfroschs geliebtes Schattenbeet
Aber sonst, wenn ich mal eine positive Bilanz ziehen darf, hat das doch recht warme Wetter dem Garten gut getan. Die Erdbeeren stehen kurz vor der Blüte und unsere Freilandkartoffeln sind zum rößten Teil schon aus dem Boden gekommen. Sogar die Gladiolen stecken schon die Spitzen aus der Erde.
Im jetzt fertigen Gewächshaus wird mit jedem Tag meine spinnerte Idee von den ersten Kartoffeln zu Pfingsten mehr Realität und die Erdbeeren da drin sind denen draußen auch noch um einiges voraus. Ich muss bloß aufpassen, das Lüften nicht zu vergessen, denn das ganze Haus ist ziemlich gut abgedichtet.

Über einen Reinfall muss ich noch berichten. Im Hochbeet hatten wir unsere Tomatenpflanzen, Radieschen und noch so einiges zum vorziehen. Und dann haben wir uns gewundert. Die Tomaten wurden immer weniger, die Radieschen waren von allen Seiten angefressen, sogar der Erdnusspflanze fehlten jeden Tag mehr Blätter. Die bekannten Verdächtigen –Nacktschnecken – waren kaum vorhanden. Die Lösung war, dass sich in diesem feuchtwarmen Klima (Keller)asseln explosionsartig vermehrt haben und alles fressen, was sie kriegen können. Jetzt haben wir die mickrigen Reste von unseren Tomaten ausgepflanzt und die Radieschen ausgerissen. Nächste Woche werde ich, auch wenn es mir widerstrebt, mit der chemischen Keule rangehen, bevor das Beet neu bepflanzt wird. Mal sehen, was man mir im Baumarkt raten kann, denn so hat das gar keinen Zweck, irgendwas dort unterzubringen.
 
Die Tulpen haben dem Unwetter getrotzt
Jetzt gehe ich noch raus und mache einige Bilder, damit der Post nicht ganz so trocken rüberkommt, meint

der Spatenpauli